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Das Abschlussjahr 2016 in Zahlen

Schulbildung hat einen signifikanten Einfluss auf die Lösungsquote von Ausbildungsverträgen. Auch in Bayern zeigt sich eine negative Korrelation zwischen dem Lösungsrisiko und der Schulbildung. Mit höherem Schulabschluss sinkt das Risiko vorzeitiger Vertragslösungen

So haben 2016 rund 37 Prozent der bayerischen Auszubildenden ohne Hauptschulabschluss ihre Ausbildung vorzeitig gelöst. Für Frauen ohne Hauptschulabschluss fiel die Lösungsquote deutlich höher aus (41 Prozent) als bei Männern ohne Hauptschulabschluss (36 Prozent). Auch mit einem Hauptschulabschluss ist das Risiko einer vorzeitigen Lösung noch relativ hoch. 2016 lag die Lösungsquote bei Auszubildenden mit einem Hauptschulabschluss bei 31Prozent.

In der Ausbildung des Berufsbildungswerkes brachen 14,8 % der Teilnehmer (die vornehmlich ohne Hauptschulabschluss ihre Ausbildung begannen) ihre Berufsausbildung im Laufe der Ausbildungszeit ab und verließen das Berufsbildungswerk ohne Berufsabschluss.

92,1% bestanden in der Folge Ihre Prüfung auf Anhieb, die restlichen wiederholten und haben mittlerweile auch alle bestanden. Damit liegen die Ergebnisse im Durchschnitt der IHK München und Oberbayern für die betrieblichen Auszubildenden.

Unmittelbar nach Ihrer bestandenen Abschlussprüfung wechselten 29,6 % der Absolventen, nun als FacharbeiterInnen ohne Übergangszeit -quasi fliegend- in ein Beschäftigungsverhältnis. Viele Teilnehmer treten aber erst nach einer mehr oder minder langen Urlaubszeit in ein Beschäftigungsverhältnis ein. Die bereinigte Eingliederungsquote in den Arbeitsmarkt nach 6 Monaten betrug 43,3 %, und nach 12 Monaten waren es dann 65,5%.

Die bereinigte Verbleibsquote (darin enthalten sind dann auch Teilnehmer die eine weitere Schulausbildung absolvieren, oder eine Beschäftigung außerhalb des ersten Arbeitsmarktes wie z.B. in einer WfbM ausüben) in den Arbeitsmarkt nach 6 Monaten betrug 45%, nach 12 Monaten betrug sie dann 69,1%.

Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VAmB)-Teilnehmer sind Gewinner! 16% der Teilnehmer absolvierten Ihre Ausbildung in enger Kooperation zwischen Berufsbildungswerk und Ausbildungsbetrieb. Von diesen Teilnehmern bestanden alle (100%) Ihre Prüfungen. Deren Eingliederungs- und Verbleibsquoten lagen ca. 30% höher als die der anderen Absolventen. (Eingliederungsquote 58,3/81,8% und Verbleibsquote 66,7%/90,9%)

BvB Maßnahmen führen zu einem Ausbildungsplatz Von den 56 Teilnehmern der BvB verließen 21,4% die Maßnahme vorzeitig ohne in eine andere zu wechseln. 76,8% wechselten in Ausbildung, Beschäftigung und Schule. 6 Monate nach dem Ende der BvB Maßnahme betrug die Eingliederungsquote in versicherungspflichtige Beschäftigungen 80,6%, die Verbleibsquote 93,5% (10% der Absolventen besuchten eine Schule, ca 3% befanden sich in einer medizinischen Reha).

Die Wirtschaft und das BBW sind Partner, Zufriedenheitsquote: 92% Bei einer Befragung der Betriebe mit denen das Berufsbildungswerk bei Praktika zusammenarbeitet und die Auszubildende als Arbeitnehmer eingestellt haben, ergab sich eine Zufriedenheitsquote von 92%. Abgefragt wurden z.B. Verbindlichkeit, Erreichbarkeit, Reaktionsgeschwindigkeit, Freundlichkeit, Berücksichtigung individueller Bedürfnisse…

Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind notwendig! 3% aller Arbeitstage im Jahr nutzten 2016 die Mitarbeiter des Berufsbildungswerkes Kirchseeon durchschnittlich um sich für die Erfüllung ihrer Aufgaben fortzubilden. Dabei standen vor allem die Aufgaben als Ausbilder und der individuellen Förderung und Lernunterstützung der Teilnehmer im Mittelpunkt.

 

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